 Allgemeines Im Jahre 1949 wurde Paklenica zum Nationalpark erklärt. Zwei tiefe Schluchten, Velika (Große) Paklenica und Mala (Kleine) Paklenica genannt, die sich nahe dem Meer in das Gebirgsmassiv des Velebit eingeschnitten haben, bilden das Herzstück dieses Nationalparks. Geologisch gesehen ist der Velebit ein ausgesprochenes Kalksteingebirge mit markanten Karsterscheinungen. Es ist eine Region zwischen dem höchsten Gipfel des Velebit (Vaganski vrh 1757 m) und dem Meer. Lage Der Paklenica Nationalpark erstreckt sich auf den südlichen Hängendes Gebirgsmassivs Velebit, unmittelbar unter seinem Gipfel (1758m). Der Park liegt nördlich der Stadt Starigrad - Paklencia. Verwaltung Das Gebiet steht unter der Verwaltung der Stadt Zadar, während die Verwaltung des Parks ihren Hauptsitz in Starigrad - Paklenica hat. Größe Die Gesamtfläche des Paklencia – Nationalparks beträgt 3617 ha. Der Park umfasst den größten Teil des Stromgebietes der beiden ungestümen Flüsse Velika Paklencia und Mala Paklencia, welche fast senkrecht ins Meer stürzen. Der Park umfasst ein etwa 8,5 km langes Tal. Beschreibung Es gibt in diesem Gebiet Oberflächengewässer, die über das ganze Jahr fließen, aber auch Flussbetten, die sich erst im Winter mit Wasser füllen. Durch tektonische Umwälzungen und die Einwirkung der Sturzbäche entwickelten sich die unteren Teile der Täler zu herrlichen, tief eingeschnittenen Schluchten mit bis zu 400 m hohen, steilen Felsen. Der Nationalparks ist größtenteils bewaldet und wird daher auch grüne Oase am Meer genannt. Der Wald ist teilweise in seiner Ursprünglichkeit unberührt geblieben.
 Wegen der geographischen Lage und der Höhenunterschiede innerhalb des Parkgebietes, ist die Vegetation hier außerordentlich verschiedenartig. In der Küstenregion wachsen niedriges Strauchwerk und Macchia, danach breite, niedrige Bäume, die im Inneren in hohe Wälder übergehen. In höheren Lagen wachsen Buchen und Wacholderwälder sowie zahlreiche Wildblumenarten auf Almen, die sich bis zu den höchsten Gipfeln erstrecken. Außer den Buchenwäldern, die den größten Teil des Parkgebietes bedecken, kommt hier auch die Österreichische Kiefer häufig vor. zurück Quelle: kroat. Zentrale für Tourismus © kroatientravel.com
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